Heute Morgen hat die Zurich Insurance Group den sofortigen Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Josef Ackermann bekanntgebeben - dies zur grossen Überraschung. Der Grund liege im Zusammenhang mit dem Freitod des Finanzchef Pierre Wauthier. Die Trauerfamilie ist der Meinung, dass er seinen Teil der Verantwortung wahrnehmen muss.

Gegenüber «SRF» äussert sich Zurich-Chef Martin Senn zum Ereignis. «Zusammen mit dem Verwaltungsrat akzeptiere ich den Entscheid von Herrn Ackermann», sagt er in der «Tagesschau». Dabei rechne er die getroffene Entscheidung dem Verwaltungsratspräsidenten hoch an, denn dieser habe die Interessen des Konzerns vor die eigenen Interessen gestellt.

Die Beziehung zwischen Wauthier und Ackermann sei unbelastet gewesen: «Wir haben keine Konflikte festgestellt, die zu einem solchen Tod führen könnten». Über die Beweggründe wolle das Unternehmen nicht spekulieren. Bei einer allfälligen Untersuchung durch die Behörden biete er aber seine Hilfe an und stehe den Hinterbliebenen zur Seite.

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(ama/muv)