Der Chef des Versicherungskonzerns Zurich, Martin Senn, bekommt wie im Vorjahr eine Gesamtvergütung von 7,6 Millionen Franken zugeteilt. Senn ist damit das höchstbezahlte Mitglied der Geschäftsleitung. Sein Grundsalär betragt nicht ganz ein Viertel der Gesamtvergütung.

Knapp ein weiteres Viertel der Vergütung ist an kurzfristige Anreize geknüpft. Die Hälfte von Senns Vergütung besteht wie in grossen Finanzkonzernen üblich aus langfristig angelegten Aktienzuteilungen, wie im am Freitag veröffentlichen Geschäftsbericht der Gruppe steht.

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Viertel des Gehaltes in bar

Für 13 aktuelle und ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder wurden 42,5 Millionen Franken zugeteilt, nach 42,6 Millionen Franken im Vorjahr. Die Top-Manager erhielten im Schnitt ein Viertel ihres Gehalts in bar, 24 Prozent durch kurzfristige Anreize, 37 Prozent in langfristig angelegten Programmen und den Rest in Form von Pensionsleistungen oder andere Vergütungselementen.

Die Vergütungen für die elf Verwaltungsräte sowie den ehemaligen Präsidenten Josef Ackermann beliefen etwa wie im Vorjahr auf rund 4,2 Millionen Franken. Die Mitglieder des Aufsichtsgremiums erhalten knapp drei Viertel ihrer Bezüge in bar.

Verwaltungsratspräsident Tom de Swaan kommt auf ein Gesamthonorar von 669'000 Franken. Für Josef Ackermann, der Ende August nach dem Selbstmord von Finanzchef Pierre Wauthier als Zurich-Präsident abrupt zurücktrat, weist der Geschäftsbericht Bezüge von 667'000 Franken aus.

Personalkosten steigen

Die Personalkosten für die 55'000 Mitarbeiter des weltumspannenden Unternehmens haben sich erhöht: Die Aufwendungen werden in der Konzernberichtswährung Dollar ausgewiesen und belaufen sich auf 5,92 Milliarden Dollar, nachdem sie im Vorjahr 5,75 Milliarden Dollar betragen hatten. Die Mitarbeiterzahl habe sich im Verlauf des Jahres wenig verändert, teilte Zurich weiter mit.

 

(sda/me/sim)