Der Versicherer Zurich hat im ersten Quartal einen Gewinnknick hinnehmen müssen. Der Reingewinn sank um 4 Prozent auf 1,219 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen bekannt gab.

Der so genannte Business Operating Profit (BOP), den die Zürich als massgebliche Betriebskennzahl ansieht, schrumpfte um 6 Prozent auf 1,295 Milliarden Dollar. «Dies ist ein befriedigendes Ergebnis, wobei dies zum Teil auch der geringen Belastung durch Katastrophenschäden zu verdanken ist», erklärte Finanzchef George Quinn im Communiqué.

Ungefähr auf Niveau der Vorjahresperiode

Bereinigt um Wechselkursbewegungen liege die operative Rentabilität der Gruppe ungefähr auf dem Niveau der Vorjahresperiode. «Es gibt einige Bereiche, in denen wir uns verbessern müssen. Dabei legen wir gruppenweit ein besonderes Schwergewicht auf die Steigerung der Effizienz und die Turnaround-Geschäftsbereiche», erklärte Quinn.

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Die Zurich werde am Investorentag am 21. Mai über den aktuellen Stand der Umsetzung ihrer Strategie informieren.

Erwartungen übertroffen

Trotz des Rückgangs hat der Konzern die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP lediglich mit einem Betriebsgewinn (BOP) von 1,225 Milliarden Dollar und einem Reingewinn von 1,097 Milliarden Dollar gerechnet.

Im Schadenversicherungsgeschäft fiel der BOP um 20 Prozent auf 706 Millionen Dollar. Dieser Rückgang sei in erster Linie auf die einmaligen Pensions- und Währungsgewinne im Vorjahr zurückzuführen.

Gesunkene Bruttoprämien und Policengebühren

Der Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) verschlechterte sich von 95,9 Prozent auf 96,7 Prozent. Bruttoprämien und Policengebühren sanken um 5 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar.

Das Betriebsergebnis (BOP) des Lebensversicherungsgeschäfts (Global Life) belief sich unverändert auf 319 Millionen Dollar. Die Bruttoprämien, Policengebühren und Beiträge mit Anlagecharakter erhöhten sich um 5 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar.

(sda/dbe)