Der 69-jährige Niederländer will mit einem neuen Verwaltungsrat (VR) die Technologie-Expertise im Zurich-Board stärken, wie die «Handelszeitung» erfahren hat. Dazu trifft Tom de Swaan in diesen Wochen mehrere VR-Kandidaten an der US-Westküste. Diese müssen gemäss de Swaans Pflichtenheft Silicon-Valley-Cracks sein und willig, mehrere Wochen pro Jahr für das Zurich-Mandat zu opfern.

Die Zeit für die Kandidatenkür drängt. Anfang März verschickt der Versicherungskonzern Zurich die Einladungen für die Generalversammlung im Zürcher Hallenstadion, an welcher der neue Verwaltungsrat gewählt wird. Bis dahin bleibt Präsident und Interimschef Tom de Swaan noch etwas Zeit, einen zusätzlichen Kandidaten fürs Zurich-Board vorzuschlagen. Sollte de Swaan jedoch einen passenden Fintech-Guru finden, dann würde Zurich den Verwaltungsrat wohl um ein Mitglied erweitern, was statutarisch kein Problem darstellt.

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