Dank merklich geringerer Schadenzahlungen hat der Versicherer Zurich Insurance Group im zweiten Quartal mehr verdient. Unter dem Strich stand mit 837 Millionen Dollar sechs Prozent mehr Gewinn als vor einem Jahr, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Analysten hatten allerdings mehr deutlich erwartet – im Schnitt 953 Millionen Dollar.

Mit einer Eigenkapitalverzinsung von 10,8 Prozent gemessen am Betriebsgewinn verfehlte Zurich auch die angepeilten Spanne von zwölf bis 14 Prozent. Im ersten Halbjahr betrug sie 12,5 Prozent.

«Noch in der Anfangsphase unseres Dreijahresplans»

Zurich sieht sich auf Kurs zu den angepeilten Zielen. «Wir befinden uns zwar noch in der Anfangsphase unseres Dreijahresplans, sind aber auf dem richtigen Weg in Bezug auf unsere Ziele für 2014 bis 2016», erklärte Konzernchef Martin Senn. Die Straffung der Organisationsstruktur mit der Streichung von rund 670 Stellen weltweit sei größtenteils abgeschlossen.

Der Stellenabbau beim Versicherer fällt dagegen kleiner aus als ursprünglich angekündigt. Von der Verschlankung der Organisationsstruktur seien 670 Stellen betroffen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Im März hatte die Zurich bekannt gegeben, bis zu 800 der weltweit 55'000 Arbeitsplätze abzubauen.

(reuters/sda/moh)

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