Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group weist für 2012 mit 3,88 Milliarden Dollar insgesamt drei Prozent mehr Gewinn aus als im Vorjahr. Die Einnahmen des grössten Schweizer Versicherers stiegen um 7 Prozent auf 73,08 Milliarden Dollar.

Die Analysten hatten im Schnitt laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur awp etwa 3,3 Milliarden Dollar Gewinn erwartet. Die Zurich profitierte allerdings von einer Anlagerendite von 7 Prozent. Die Aktionäre erhalten wie im Vorjahr pro Aktie 17 Franken Dividende. Belastungen durch den Hurrikan Sandy in den USA und Rückstellungen aufgrund zu schwacher Reserven in Deutschland hinterliessen beim Betriebsresultat Spuren, wie das präsentierte Jahresergebnis zeigt.

Der Business Operating Profit (BOP), eine von Zurich konzipierte Kennzahl zur Messung der Leistung, sank wegen des schwächer abschneidenden Sachgeschäfts um 4 Prozent auf 4,08 Milliarden Dollar. Zudem verlor der Konzern bei der Betriebsleistung im vierten Quartal deutlich an Schwung.

Die Zurich verdaute die Schadenlasten dennoch insgesamt besser, als von Analysten erwartet wurde. Das Verhältnis von Schadenleistungen und internen Kosten zu den Einnahmen (Combined Ratio) liegt bei 98,4 Prozent und zeigt sich noch leicht besser als im Jahr 2011, als die Kennzahl 98,9 Prozent betragen hatte. Die Analysten hatten eine Combined Ratio von 99,1 Prozent vorausgesagt.

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(muv/aho/sda/awp)