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Zurich verzichtet auf die grosse WEF-Party

Zurich-Chef Mario Greco: Keine Party.   keystone

Die Zeiten ändern sich. Nun will auch der Versicherungskonzern Zurich aus dem Party-Modus herauskommen. Seine «Zurich Night» am WEF in Davos fällt aus.

Von Marc Badertscher
am 14.12.2016

Lange Jahre galt die Zurich Night als einer der Topanlässe am World Economic Forum (WEF). Damit ist nun Schluss. Unter der Führung von Konzernchef Mario Greco beschloss der Versicherer, im Januar in Davos auf diesen Anlass zu verzichten. Das bestätigt Zurich gegenüber der «Handelszeitung».

Künftig wird der Konzern grundsätzlich weniger auf die grossen Social Events setzen. «Zurich will sich stärker am inhaltlichen Programm des WEF orientieren und beispielswiese Diskussionsrunden im kleineren Rahmen fördern», sagt Medienchef Riccardo Moretto. «Der Spargedanke spielte sicher auch mit.»

Auch Google feiert nicht mehr

Die Zurich hatte ihre Night zehn Jahre lang durchgeführt. Zu später Stunde traf sich im Steigenberger Grandhotel Belvédère alles, was Rang und Namen hat. Die Zurich Night war neben der Party des deutschen Zeitschriftenkönigs Burda schlicht der «place to be» in Davos. An ihr nahm etwa auch der Intendant des Zürcher Opernhauses, Alexander Pereira, teil. In den vergangenen Jahren haben bereits andere Konzerne ihre Party-Anlässe zusammengestrichen – so zum Beispiel auch Google.

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