Die Zurich Insurance Group hat mit Blick auf ein mögliches Übernahmeangebot an die Aktionäre des britischen Konkurrenten RSA offenbar die Londoner Bank Evercore Partners mit an Bord geholt. Gemeinsam mit Morgan Stanley sei Evercore von der Zurich als Beratungsunternehmen in die Übernahmegespräche miteinbezogen worden, schreibt die Wirtschaftszeitung «Financial Times» mit Verweis auf mit der Transaktion betraute Kreise.

Am Feilschen

Beobachter glauben, dass die Parteien derzeit noch um den Übernahmepreis feilschen. Die RSA-Aktie ist im Londoner Handel mit 509 Pence aus dem Handel gegangen, was einen Transaktionswert in der Höhe von 5,16 Milliarden Pfund bedeuten würde. Während von RSA-Seite offenbar ein Angebot von 572 Pence erwartet wird, glauben Analysten, dass sich für die Zurich eine Übernahme lediglich mit einem Preis von höchstens 530 Pence rechnet.

Die Zurich hat im Rahmen einer regulatorisch bedingten, sogenannten «Put up or shut up»-Klausel noch bis am 25. August Zeit den RSA-Aktionären ein Angebot zu unterbreiten, oder sich aus dem Übernahmeprozess zurückzuziehen.

(awp/chb)