Die Ergebnisse des Maschinenbauers Zwahlen & Mayr sind im vergangenen Geschäftsjahr kräftig eingebrochen. Unter dem Strich bleibt ein Verlust von 1,136 Millionen Franken. Im Vorjahr stand noch ein Gewinn von rund 1,456 Millionen Franken in den Büchern.

Auch auf operativer Ebene liegt das Resultat von 2012 deutlich tiefer. Der Verlust auf Stufe Ebit beträgt 1,207 Millionen Franken - ein Rückgang um 153,8 Prozent.

Der Umsatz liegt mit 90,635 Millionen Franken um 8,1 Prozent tiefer, wie das Unternehmen in seinem am Abend publizierten Geschäftsbericht mitteilt.

Zwahlen & Mayr S.A. leidet unter der schleppenden Wirtschaftsentwicklung in Europa. Das Waadtländer Unternehmen hat bereits im ersten Halbjahr 2012 einen empfindlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Nun hat sich die Lage noch verschlechtert.

Zwahlen & Mayr hat seit Ende März mit der italienischen Technologiefirma Cimolai aber einen neuen Mehrheitsaktionär. Der Einstieg habe die Jahre der Unsicherheit für das Unternehmen, für die Mitarbeitenden und für die Minderheitsaktionäre beendet, heisst es im Geschäftsbericht.

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(tke/chb/sda)