Ungeachtet laufender Strafermittlungen will die mexikanische InvestaBank an der geplanten Übernahme von zwei Töchtern der Deutschen Bank festhalten. Die Transaktion und die damit verbundene Kapitalerhöhung über umgerechnet 114 Millionen Euro würden weiter vorangetrieben, sagte InvestaBank-Chef Enrique Vilatela im Reuters-Interview.

Sein Institut ist ins Visier der Behörden geraten, nachdem ein Partner und Grossaktionär der Bank in den USA festgenommen wurde. Ihm und anderen Beschuldigten werden illegale Finanzgeschäfte und Geldwäsche vorgeworfen.

Bankenaufsicht widerspricht

Die mexikanischen Ermittler prüfen, ob InvestaBank daran beteiligt war. Vilatela zufolge wurde das Geldhaus dabei entlastet. Dies hätten die Behörden zwar noch nicht in schriftlicher Form, aber bereits mündlich versichert. Ein Sprecher der Bankenaufsicht CNBV sagte, die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen.

Die Deutsche Bank hatte im Oktober mit InvestaBank den Verkauf ihres Mexikogeschäfts vereinbart. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Aufsichtsbehörden müssen noch zustimmen.

(reuters/gku)

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