Der Versicherer Axa Winterthur hat in den ersten drei Monaten mehr Prämien eingenommen. Das Geschäftsvolumen des Schweizer Marktführers stieg vor allem dank der zweiten Säule gemessen am Vorjahr um 6,2 Prozent auf knapp 8 Milliarden Franken.

In der Lebensversicherung legte die Tochter des französischen Versicherungsgiganten Axa um 9,2 Prozent zu, wie das Unternehmen mitteilte. Das Volumen beläuft sich auf knapp 5,2 Milliarden Franken, wobei der grösste Teil aus den Prämieneinnahmen aus der beruflichen Vorsorge besteht.

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Vor allem die Schweizer KMU fragen laut Axa Winterthur nach wie vor im grossen Stil die Vollversicherung nach, die ihnen den Vorteil bietet, dass sie die Anlagerisiken dem Versicherer überlassen können. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Vorsorgefinanzierung der Firmen bereits gedeckt ist.

Starkes Neugeschäft

Dank der zweiten Säule entwickelte sich das Neugeschäft in der Leben-Sparte zwischen Januar und März sehr stark. Gemessen mit dem Jahresprämienäquivalent steigerte sich das Neugeschäft um 23,2 Prozent auf 299 Millionen Franken.

In der Schadenversicherung erhöhten die Winterthurer die Einnahmen um 0,8 Prozent auf 2,7 Milliarden Franken. Im hart umkämpften und sehr gesättigten Schweizer Markt hat der Versicherer in der Motorfahrzeugversicherung zulegen können.

Das Pariser Mutterhaus hatte seine Quartalszahlen schon am Montagabend bekannt gegeben. Der Axa-Konzern, Europas zweitgrösster Versicherer, erhöhte dank höherer Preise sowie Zuwächsen bei Lebensversicherungen den Erlös um 3 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro.

(tno/sda)