Die Gewerkschaft Verdi verstärkt mit neuen Arbeitsniederlegungen den Druck auf den US-Versandhändler Amazon. Die Gewerkschaft rief für Montag zu Streiks in der Leipziger Niederlassung auf. «Die Beschäftigten haben ein Recht auf tariflich verbindlich geregelte Arbeitsbedingungen und eine branchenübliche Bezahlung», sagte Verdi-Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

Der Ausstand ist der zweite Streik bei Amazon in Deutschland. Bereits Mitte Mai hatten im hessischen Bad Hersfeld und in Leipzig mehrere hundert Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt, um ihren Forderungen nach höheren Löhnen mehr Nachdruck zu verleihen.

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(vst/reuters)