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Verlust
Zynga gibt Glücksspiel auf

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Zynga: Der Online-Spiele-Entwickler aus San Francisco schreibt weiterhin rote Zahlen. (Bild: Keystone)

Der Online-Spiele-Entwickler befindet sich weiterhin in einer Abwärtsspirale. Bereits vor kurzem hat das Unternehmen mehr als 500 Mitarbeitern entlassen müssen.

Dem Online-Spiele-Entwickler Zynga laufen die Nutzer davon. Im zweiten Quartal zogen die Spiele des Unternehmens 187 Millionen aktive Nutzer im Monat an. Das waren 39 Prozent weniger als vor einem Jahr und gut ein Viertel weniger als noch im ersten Vierteljahr. Die Abwanderung schlug sich auch in den Geschäftszahlen nieder. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 230,7 Millionen Dollar ein, wie Zynga gestern nach US-Börsenschluss mitteilte. Das Unternehmen verbuchte ein Minus von 15,8 Millionen Dollar nach einem Verlust von 22,8 Millionen vor einem Jahr. Die Aktie fiel nachbörslich um mehr als 12 Prozent.

Zynga war einst mit Facebook-Spielen wie «Farmville» oder «Cityville» sehr erfolgreich, schaffte es jedoch nicht, mit neuen Hits daran anzuknüpfen. Die Firma aus San Francisco hatte vor kurzem mehr als 500 Mitarbeiter entlassen und Gründer Marc Pincus an der Spitze durch Xbox-Chef Don Mattrick ersetzt. Er setzte erste Akzente: Zynga zog den Antrag auf eine Glücksspiel-Lizenz in den USA zurück.

Pincus setzte massiv auf das Glücksspiel, um das Steuer herumzureissen. Jetzt hiess es, man werde zunächst einmal den ersten Test in dem Bereich in Grossbritannien beobachten.

(ama/awp)

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