In drei Tagen schliesst die Kunst-Biennale Manifesta 11 in Zürich. Die Veranstalter sind sehr zufrieden, die Zahl der Eintritte liege über den Erwartungen. 171'000 Besuche seien registriert worden. Besonders beliebt war neben der schwimmenden Plattform «Pavillon of Reflections» die übelriechende Kot-Arbeit von Mike Bouchet in der Löwenbraukunst im Kreis 5.

Die geballte Ausscheidung der Zürcher Bevölkerung als Kunstobjekt werde im kollektiven kulturellen Gedächtnis der Stadt verhaftet bleiben, zeigten sich die Manifesta-Macher in einer Mitteilung vom Donnerstag überzeugt. Die durch Europa wandernde Kunst-Biennale Manifesta ist alle zwei Jahre in einer anderen Stadt zu Gast. Nach dem Auftritt in Zürich wird sie Halt in Palermo und Marseille machen.

(sda/mbü/ama)