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Rekord
21 Millionen Dollar für eine Taschenuhr

«Henry Graves Supercomplication»: Die Uhr wurde nach einem New Yorker Banker benannt.  Keystone

Patek Philippe fertigte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine goldene Taschenuhr für einen New Yorker Banker. Diese gilt als aufwendigste per Hand produzierte Uhr - und ging für 21 Millionen Dollar weg.

Veröffentlicht am 12.11.2014

Eine goldene Taschenuhr aus dem Hause Patek Philippe hat bei einer Auktion in Genf für die Rekordsumme von 21,3 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt. Die «Henry Graves Supercomplication» bleibt damit die teuerste jemals versteigerte Uhr.

Zuzüglich der Gebühren muss der anonyme Käufer 24 Millionen Dollar für das 500 Gramm schwere Unikat bezahlen, wie das Auktionshaus Sotheby's am Dienstag mitteilte. Bereits im Jahr 1999 hatte die Uhr bei einer Auktion einen Rekordpreis erzielt, damals erhielt der Käufer für elf Millionen Dollar den Zuschlag.

Schätzwert weit übertroffen

Der Schätzwert der Uhr lag bei 15 Millionen Dollar. Beim anschliessenden Bieterwettkampf wurde der Preis am Dienstag aber dann in die Höhe getrieben.

Die «Henry Graves Supercomplication» gilt als aufwendigste per Hand gefertigte Uhr der Welt. Sie besteht aus 900 Einzelteilen und ist nach ihrem Auftraggeber, dem New Yorker Banker Henry Graves, benannt. Nach dreijähriger Forschungsarbeit dauerte es weitere fünf Jahre, bis die Schweizer Manufaktur Patek Philippe die Uhr 1932 fertigstellte.

Zu ihren Zusatzfunktionen zählt unter anderem ein ewiger Kalender. Daneben werden die Mondphasen und die Sternzeit angezeigt, auch die Zeit des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs lässt sich ablesen.

 (sda/ise)

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