Der FC Zürich ist abgestiegen, spielt in der nächsten Saison in der Challenge League. Auch der 3:1-Sieg gegen Vaduz war nicht genug, weil Lugano parallel über St. Gallen triumphiert hat.

Nach 26 Jahren muss sich der FCZ aus der höchsten Schweizer Fussballklasse verabschieden. Dabei gelang den Zürchern noch ein Sieg über den FC Vaduz. Nachdem die Gäste zunächst in Führung gegangen waren, gelang Ivan Kecojevic nach gut einer Stunde der Ausgleich.

Kurz darauf, in der 68. Minute, brachte Oliver Buff den FCZ in Führung. Doch es half alles nichts: Der Treffer von Philippe Koch zum 3:1-Endstand in der 77. Minute löste nur noch verhaltenen Jubel aus. Den Zuschauern im Stadion am Letzigrund war bekannt, dass Lugano mit 3:0 gegenüber St. Gallen in Führung lag. Damit war der Abstieg besiegelt.

Ausschreitungen nach Spielende

Nach dem Fussballspiel zwischen dem FCZ und Vaduz sind am Mittwochabend Fangruppierungen in Richtung Innenstadt marschiert. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen, die Polizei war im Einsatz.

Bereits kurz nach dem Spiel, das den Abstieg des FCZ in die Challenge League besiegelte, entlud sich der Zorn der Anhänger des Zürcher Clubs. Vermummte FCZ-Fans stürmten das Spielfeld. Einige drangen in den Spielertunnel ein, wo Sicherheitskräfte das Zusammentreffen mit den Spielern verhindern konnten.

Danach zogen Fangruppierungen in Richtung Innenstadt, wie die Zürcher Stadtpolizei auf Anfrage sagte. Es kam zu Sachbeschädigungen. Um Mitternacht war die Polizei noch immer im Einsatz. Zur Zahl der Randalierer, Sachschaden und den betroffenen Gebieten konnte ein Sprecher noch keine Angaben machen.

(me/chb)