Infolge eines Erdbebens sind in Bosnien 34 Bergleute in einer Kohlemine in Zenica eingeschlossen worden. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich nach Angaben des Minenbetreibers 56 Arbeiter in der Grube. 22 von ihnen sind wieder über Tage.

Den Eingeschlossenen gehe es gut, und sie hätten unter Tage genügend Luft, hiess es weiter. An ihrer Rettung werde gearbeitet. Zwei Arbeiter wurden den Angaben zufolge bei dem Unglück verletzt und ins Spital gebracht.

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In 600 Meter Tiefe

Das Erdbeben der Stärke 3,5 hatte sich am Donnerstagnachmittag ereignet. Sein Zentrum lag etwa 53 Kilometer nordwestlich der bosnischen Hauptstadt Sarajevo. Infolge des Bebens gab es in der Mine eine Gasexplosion, mehrere Stollen wurden blockiert.

Die eingeschlossenen Bergleute befinden sich in einer Tiefe von rund 600 Metern. Weitere Schäden wurden in Bosnien nach dem Beben nicht gemeldet.

(sda/gku)