70 Mal musste die Feuerwehr alleine im Kanton St. Gallen wegen überfluteter Keller ausrücken. Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Elf Gemeinden betroffen

Nachdem sich die Gewitterzelle am Montagabend ab 22.30 Uhr im Kanton St. Gallen entladen hatte, musste in elf Gemeinden die Feuerwehren aufgeboten werden. Vor allem die Region von Oberbüren bis Rorschach sei betroffen gewesen, teilte die St. Galler Kantonspolizei am Dienstag mit.

Bereits in der Nacht registrierte die Notrufzentrale 50 Meldungen. Bis Dienstagvormittag trafen weitere 20 Anrufe ein. Teilweise hätten die Leute erst dann bemerkt, dass die Keller voller Wasser waren, erklärte Mediensprecher Hanspeter Krüsi auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Thurgau hatte Glück

Glimpflich kam der Kanton Thurgau davon: Es habe 10 Meldungen wegen überfluteter Keller gegeben, sagte Polizeisprecher Daniel Metzler. Betroffen war vor allem der Grossraum Arbon. Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden war vom Unwetter gestreift worden: In Speicher und Trogen kam es zu zwei Feuerwehreinsätzen.

(sda/rvt)