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Abercrombie & Fitch: Die extravaganten Wünsche des Chefs

Abercrombie-&-Fitch-Chef Michael Jeffries (l.): Seine Stewards sind eigentlich Models. (Bild: Keystone)

Die Stewards von Abercrombie-&-Fitch-Chef Michael Jeffries müssen in Boxershorts arbeiten, das Silberbesteck nur mit schwarzen Handschuhen anfassen und ihn mit einem Phil-Collins-Song begrüssen.

Veröffentlicht am 22.10.2012

Michael Jeffries, Chef der Bekleidungsmarke Abercrombie-&-Fitch, hat auf 47 Seiten aufgelistet, wie sich die Angestellten an Bord seines privaten Firmenjets zu verhalten haben. Das berichten unter anderem «Bild» und «Guardian»

Die Stewards müssen demnach immer frisch rasiert sein und einen Spritzer des hauseigenen Parfüms tragen. Ihre Arbeitsuniform besteht aus Flipflops, Boxershorts, Poloshirt und Sonnenbrille. Das Silberbesteck dürfen sie nur mit schwarzen Handschuhen anfassen, den Tisch nur mit weissen decken.

Wenn Jeffries an Bord geht, muss der Phil-Collins-Song «Take me Home» gespielt werden. Äussern der Jeffries-Chef oder sein Lebensgefährte einen Wunsch, lautet die Antwort: «Kein Problem». Das erste Blatt des Toilettenpapiers darf nicht gefaltet sein, Waschlappen müssen es, und zwar dreimal.

Bekannt geworden ist all dies durch einen Rechtsstreit: Ex-Pilot Michael Stephan Busin, 55, hatte gegen seine Entlassung geklagt, weil er Jeffries Altersdiskriminierung vorwirft.

(tno/aho)

 

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