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Drogenbaron
Anwalt: «El Chapo» will mit US-Justiz verhandeln

Drogenboss Joaquín Guzmán: Er wurde im Januar zum dritten Mal geschnappt. Keystone

Nach seiner erneuten Festnahme soll Joaquín «El Chapo» Guzmán an die USA ausgeliefert werden. Jetzt hat sein Anwalt eine Zusammenarbeit mit den US-Behörden in Aussicht gestellt.

Veröffentlicht am 25.02.2016

Der Anwalt des inhaftierten mexikanischen Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán hat eine Zusammenarbeit mit der US-Justiz in Aussicht gestellt. Sollte sein Mandant an die USA ausgeliefert werden, würde er nicht vor Gericht streiten wollen.

Guzmán würde sich schuldig erklären, sagte José Refugio Rodríguez am Donnerstag dem Sender Radio Fórmula in Mexiko-Stadt. «Wir müssten verhandeln», erklärte er. «El Chapo» sei mit dieser Strategie einverstanden.

Auslieferung steht an

Der Chef des mächtigen Sinaloa-Kartells war im Januar bereits zum dritten Mal den mexikanischen Ermittlern ins Netz gegangen. Dem Drogenhändler ist schon zweimal die Flucht aus Hochsicherheitsanstalten in Mexiko gelungen. Im Juli war er spektakulär durch einen bis zu seiner Zelle gegrabenen Tunnel aus dem Gefängnis getürmt.

Nach seiner erneuten Festnahme soll Guzmán nun so schnell wie möglich an die USA ausgeliefert werden. Vor der letzten Flucht hatten die mexikanischen Behörden den Schritt stets abgelehnt.

(sda/cfr)

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