Der Management-Vertrag der Beatles mit Brian Epstein aus dem Jahr 1962 ist mehr wert als das Papier, auf dem er steht. Das Dokument brachte bei einer Auktion in London umgerechnet rund 541'000 Franken ein. ABBAs Klavier aber wollte niemand.

Das vergilbte Papier mit den Unterschriften der vier Musiker und ihres Managers, den sie als «einer von uns» beschrieben, war eine Art Gründungsvertrag der legendären Band aus Liverpool.

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Weniger später stürmten sie die Charts

Wenige Tage nach der Unterzeichnung veröffentlichten sie ihre erste Single «Love Me Do» in Grossbritannien. Der Vertrag, der am Dienstag bei Sotheby's unter den Hammer kam, wurde damit etwa zum mittleren Schätzwert verkauft.

Ein weiteres Stück Popmusik-Geschichte fand dagegen keinen Käufer: Der Flügel, mit dem die Musiker von ABBA Hits wie «Money, Money, Money» und «Dancing Queen» im Studio aufgenommen haben, war auf bis zu umgerechnet 1,2 Millionen Franken geschätzt worden. Auch ein von Bob Dylan getippter und handschriftlich ergänzter Songtext fand keinen Abnehmer zum geforderten Mindestpreis von 222'000 Franken.

(sda/mbü)