Sofern die Schweizer Nati gegen Argentinien gewinnt, kann in Zürich und Winterthur endlos gefeiert werden: Die beiden Städte erlauben eine Freinacht. In der Westschweiz, in Basel und in Bern erlauben die Behörden dagegen keine Ausnahmen.

Wenn die Fussball-Nationalmannschaft die favorisierten Argentinier bezwingen würde, dürfte in den Bars und Restaurants in Zürich und Winterthur die Nacht zum Tag werden. Die Polizeien der beiden Städte bewilligten eine Freinacht. Für Gartenbeizen und Freiluftbars gelten jedoch die normalen Öffnungszeiten, damit Anwohner nicht übermässig gestört werden, wie es hiess.

Keine WM-Freinacht in anderen Städten

In der Stadt Bern ist dagegen keine Freinacht vorgesehen. Das Spiel beginne ja bereits um 18 Uhr, hiess es bei der Orts- und Gewerbepolizei. Selbst im Fall von Verlängerung und Penaltyschiessen bliebe also genügend Zeit für ausgedehnte Feierlichkeiten.

Ausserdem gebe es eine Reihe von Lokalen, die während der WM sowieso länger geöffnet haben dürfen – bis 1 Uhr oder bis 4 Uhr, je nach Bewilligung.

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Genf und Lausanne bleiben brav

Auch die Bars und Public-Viewing-Zonen in Genf und Lausanne dürfen ihre Öffnungszeiten bei einem Schweizer Sieg nicht verlängern, wie es auf Anfrage hiess. Selbst im fussballverrückten Basel ist keine Freinacht vorgesehen.

Immerhin: Sollte die Schweiz tatsächlich den Viertelfinal erreichen, käme die Frage einer Freinacht zumindest in Bern nochmals aufs Tapet. Allerdings beginnt dieses Spiel ebenfalls bereits um 18 Uhr, und zwar am kommenden Samstag.

(sda/chb/moh)