Mit drei Stunden Verspätung hat am Montag vor der italienischen Insel Giglio die Aufrichtung des havarierten Kreuzfahrtschiffs «Costa Concordia» begonnen. «Alle Überprüfungen wurden abgeschlossen, der Einsatz hat begonnen», sagte der stellvertretende Leiter der Zivilschutzbehörde, Fabrizio Curcio, vor Journalisten.

Der Einsatz hatte ursprünglich um 6 Uhr am Morgen starten sollen. Gewitterstürme hatten den Beginn jedoch verzögert. Die "Costa Concordia" liegt seit dem Januar 2012 auf die Seite gekippt im Mittelmeer.

Das Wrack soll mit Hilfe von Stahlseilen und Flaschenzügen in die Vertikale gebracht werden. Umweltschützer befürchten, dass während des Aufrichtens Schadstoffe aus dem Inneren des Schiffes ins Meer gelangen.

Die «Costa Concordia» war am 13. Januar 2012 mit 4229 Menschen an Bord gekentert. Bei dem Unglück starben 32 Menschen.