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Inferno
Bergung der London-Opfer kommt schlecht voran

Ausgebrannter Grenfell Tower: Das Feuer liess vielen Bewohnern keine Chance. Keystone

Drei Wochen nach dem Londoner Hochhausbrand sind erst 21 Opfer identifiziert. Dazu wurden 87 Bergungen gemacht. Es wird aber befürchtet, dass noch viel mehr Menschen ums Leben gekommen sind.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Drei Wochen nach der Brandkatastrophe in einem Londoner Hochhaus sind erst 21 Leichen identifiziert worden. Die Einsatzkräfte hätten bislang 87 Bergungen gemacht, teilte Stuart Cundy von Scotland Yard am Mittwoch mit.

Wegen des verheerenden Feuers seien oft nur Leichenteile entdeckt worden. Spezialisten suchten nun von Hand im Schutt nach menschlichen Überresten.

Zu Asche verbrannt

Bereits zuvor hatten Polizei und Feuerwehr darauf hingewiesen, dass die grosse Hitze fast nur noch Schutt und Asche im Hochhaus hinterlassen habe. Die Polizei ging bislang von mindestens 80 Toten aus. Es wird allerdings befürchtet, dass viele Menschen illegal in dem Sozialbau gelebt haben und ums Leben gekommen sein könnten.

Das Feuer am 14. Juni in dem 24-stöckigen Londoner Sozialbau war durch einen defekten Kühlschrank entstanden. Es konnte sich über die entflammbare Fassadenverkleidung rasend schnell ausbreiten.

(sda/gku/me)

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