Am Ostermontag findet der Cupfinal zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich statt. Ob die Veranstaltung, wie geplant, in Bern stattfindet oder vielleicht doch an einem andern Ort, ist derzeit ein vieldiskutiertes Thema. Denn Bern könnte das Spiel aus Sicherheitsgründen absagen.

Diese Möglichkeit besteht im Kanton Bern nach der Annahme des verschärften Hooligan-Konkordats. Nach den Auseinandersetzungen am Rande des letztjährigen Cupfinals machte der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause damals klar, dass er keine Fanmärsche mehr in Bern dulden will.

Die Stadt kann mit der Bewilligung für das Spiel Bedingungen verknüpfen, etwa die Anreise mit Fanzügen. Werden diese Bedingungen nicht akzeptiert, kann die Stadt im Extremfall das Hochrisikospiel absagen.

Basel als mögliche Alternative

Wie die Berner Strategie aussieht, ist derzeit noch nicht klar. Entscheide sind offenbar noch keine gefallen. Der Stadtberner Informationschef Walter Langenagger sagte am Freitag auf Anfrage, dass entsprechende Gespräche zwischen der Stadt, dem Fussballverband und der Kantonspolizei am Laufen seien.

Wenn die Stadt einen Rückzieher macht, könnte allenfalls Basel als Austragungsort eine Möglichkeit sein. Der Fussballverband hat in Basel jedenfalls mal eine informelle Anfrage deponiert. In Basel gilt das verschärfte Konkordat nicht.

Alle Parteien seien bestrebt, beizutragen, was sie könnten damit in Bern ein würdiger und guter Cupfinal stattfinde, sagte Marco von Ah, Sprecher des Fussballverbandes am Freitag im Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio SRF.

(sda/vst)