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Luftfahrt
Boeing 777 ist in Genf notgelandet

Flieger am Flughafen Genf: Boeing 777 musste notlanden.   Keystone

Eine Boeing 777 hat in Genf notlanden müssen wegen eines medizinischen Notfalls. Die Maschine war für die Saudi Arabian Airlines im Einsatz und musste ausserplanmässig zu Boden gehen.

Veröffentlicht am 02.06.2014

Eine Boeing 777 der Gesellschaft Saudi Arabian Airlines hat am Samstag wegen eines medizinischen Notfalls an Bord unplanmässig in Genf landen und Kerosin ablassen müssen, um das vorgeschriebene Landegewicht zu erreichen. Dies teilte die Flugüberwachungsbehörde skyguide am Montag mit.

Der Kerosinablass fand zwischen 06.53 Uhr und 06.58 Uhr auf einer Strecke westlich von Val Thorens in Frankreich auf einer Flughöhe zwischen 26'000 und 15'000 Fuss (rund 8000 und 4500 Meter) statt. Die Maschine war in Washington DC mit Ziel Jeddah (Saudi-Arabien) gestartet und landete nach dem Kerosinablass sicher in Genf, wie es weiter heisst.

Strenge Regeln

Das Durchführen von Kerosinablässen sei an strenge Regeln gebunden, heisst es in der Mitteilung weiter. Damit sollen eine zusätzliche Gefährdung für das Flugzeug und Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden. Die Aufsicht über die Einhaltung der Vorschriften obliegt dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL).

(sda/me/sim)
 

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