Meteorologen hatten zum Ende der Hitzewelle heftige Gewitter erwartet. Mit den höchsten Alarmstufen warnten sie am Dienstag vor Schäden. Doch passiert ist kaum etwas. Gewitter seien sehr schwer vorauszusagen, hiess es dazu bei MeteoSchweiz am Mittwoch.

«Unsere Modelle haben zum Teil extreme Gewitter prognostiziert», sagte Heinz Maurer, Meteorologe bei MeteoSchweiz gegenüber der Nachrichtenagentur sda. «Wir reden da von Winden mit der Stärke von Lothar», sagte er. Es wäre fahrlässig gewesen, nicht davor zu warnen.

Zündung fehlte

Zum Glück seien die Gewitter nun harmloser ausgefallen, sagte er – wies aber auch darauf hin, dass es beispielsweise im Misox und im Bergell kräftigere Unwetter gab.

Mit der hohen Temperatur sei die Grundvoraussetzung für heftige Gewitter gegeben gewesen, sagte Maurer. Durch die Hitze sei die Luft aber sehr trocken geworden. Dadurch habe gewissermassen die Zündung – die Feuchtigkeit – gefehlt.

(sda/ise)