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Solarenergie
Das Weisse Haus wird etwas grüner

Das Weisse Haus in Washington: Der US-Regierungssitz produziert künftig Sonnenenergie. (Bild: Keystone)

Die Regierung Obama löst derzeit ein Versprechen von 2010 ein: Auf dem Dach des Weissen Hauses werden Sonnenkollektoren angebracht. Diese sollen die Energieeffizienz des Regierungssitzes verbessern.

Veröffentlicht am 16.08.2013

Am Weissen Haus wird kräftig gebaut: Auf dem Dach des Amtssitzes des US-Präsidenten werden Solarmodule angebracht. Mit der Massnahme werde die Energiebilanz des Gebäudes verbessert, sagte ein Regierungsbeamter.

Neben der Installation der Solarzellen würden auch neue Thermostate und Ventilatoren angebracht. «Das Projekt zeigt, dass auch historische Gebäude Solarenergie nutzen und ihre Energieeffizienz verbessern können», sagte der Beamte.

Obamas ungestört in den Ferien

Rund um die weitläufige Residenz im Herzen der US-Hauptstadt Washington waren Kräne und Arbeiter zu sehen. Präsident Barack Obama und seine Familie bekommen von der Baustelle nichts mit: Sie machen derzeit eine Woche Ferien auf der Insel Martha's Vineyard an der Ostküste der USA.

Mit der Installation der Solarzellen löst Obamas Regierung ein Versprechen vom Oktober 2010 ein. Der damalige Energieminister Steven Chu hatte die neue Ausrüstung für das Weisse Haus angekündigt.

Bereits in den 70er-Jahren gab es eine Solaranlage auf dem Gebäude. Damals hatte Präsident Jimmy Carter unter dem Eindruck der Ölkrise die Installation angeordnet. Sein Amtsnachfolger Ronald Reagan liess die Solarzellen jedoch wieder entfernen.

(jev/moh/sda)

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