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Luxus-Uhren
Ehepaar scheitert beim Armbanduhren-Schmuggel

Hauptzollamt Thayngen - Bietingen: Auch schon Don Johnson blieb hier mit Bargeld hängen. (Bild: Keystone)

Sie wollten das Schmugglergut unauffällig am Handgelenk über die Grenze tragen. Doch die Zöllner waren schlauer und deckten den Uhrenschmuggel auf.

Veröffentlicht am 30.09.2013

Deutsche Zöllner haben am am Grenzübergang Bietingen - Thayngen zwei hochwertige Armbanduhren entdeckt. Ein Ehepaar aus Bayern hatte versucht, diese nach Deutschland zu schmuggeln.

Trotz eingehender Befragung nach mitgebrachten Waren, vor allem nach Uhren, Schmuck oder Kleidung, gab das Paar an, nichts bei sich zu haben, wie das Hauptzollamt Singen am Montag mitteilte. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Zöllner in der Reserveradmulde jedoch zwei leere Schatullen für Armbanduhren Schweizer Manufakturen.

Der Ehemann gab an, die beiden Uhren im Wert von gut 18'600 Euro bereits vor geraumer Zeit in Deutschland gekauft zu haben. Die Zöllner fanden im Wagen jedoch auch die Garantiezertifikate, ausgestellt in der Schweiz mit dem Datum desselben Tages. Daraufhin gaben die Eheleute zu, die Uhren, die sie am Handgelenk trugen, in Zürich gekauft zu haben.

Gegen die beiden wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Sie mussten eine Sicherheit von 3500 Euro hinterlegen und durften ihre Heimfahrt - mit den Uhren - fortsetzen.

(sda/tke/aho)

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