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Einigung im Streit um «Hobbit»-Vermarktung

Szene aus einem «Hobbit»-Film: Details über die Einigung sind nicht bekannt. Keystone

Die Erben von «Herr der Ringe»-Autor J.R.R. Tolkien haben sich mit dem Hollywood-Studio Warner Bros. geeinigt. Sie waren im Streit um die Vermarktung der Film-Triologien vor Gericht gezogen.

Veröffentlicht am 04.07.2017

Ein jahrelanger Gerichtsstreit um die Vermarktung der Filmstoffe «Der Hobbit» und «Der Herr der Ringe» und dutzende Millionen Dollar ist beigelegt worden. Die Erben von Buchautor J.R.R. Tolkien konnten sich mit dem Hollywood-Studio Warner Bros. einigen.

Beide Seiten seien über die «auf gütlichem Wege» erzielte Einigung erfreut, zitierten die Filmportale «Deadline.com» und «Hollywood Reporter» aus einer Mitteilung des Filmstudios und der Erben des «Hobbit» - und «Herr der Ringe»-Autors. Details über die Einigung wurden nicht bekanntgegeben.

Vor Gericht gezogen

Die Erben des britischen Autors J.R.R. Tolkien (1892-1973) waren 2012 im Streit um die Vermarktung der Film-Trilogien in Los Angeles vor Gericht gezogen. Sie warfen Warner Bros. und beteiligten Firmen vor, mit ihrem digitalen Merchandising gegen einen alten Vertrag aus den 1960er Jahren zu verstossen.

Gemäss dem Vertrag hätten die Filmschaffenden nur das Recht, Produkte wie Figuren, Kleidung und Papierwaren zu verkaufen, nicht aber digitale Waren, wie Online-Spiele und Klingeltöne. Die Erben des Autors verlangten eine Entschädigung in Höhe von 80 Millionen Dollar.

Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson hat beide Fantasy-Geschichten aus dem Reich der Mittelerde als Trilogien verfilmt. Die letzte Folge - «Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere» - war 2014 im Kino erschienen.

(sda/cfr/me)

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