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Trockenheit
Endlich Regen in Rom: Wasser-Krise entschärft sich

Trevi-Brunnen: Rom ist ungenügend mit Wasser versorgt. Keystone

Monatelang hatte es in Rom kaum geregnet. Am vergangenen Wochenende gab es endlich Niederschläge. Doch noch ist Italiens Hauptstadt nicht ausreichend mit Wasser versorgt.

Veröffentlicht am 05.09.2017

Die Wasser-Krise in Rom hat sich am Montag entschärft. Dank Niederschlägen am Wochenende verzichteten die Wasserversorgungsbetriebe ACEA vorerst auf Massnahmen zur Wasserrationierung in der Nacht. Die Krise ist jedoch noch nicht überwunden. Die Wasserversorgung sei weiterhin nicht in vollem Umfang gesichert. Die Lage werde genau beobachtet, betonten die ACEA.

Der Wasserdruck war in Rom und dem nahegelegenen Fiumicino in den Nachtstunden vergangener Woche reduziert worden. Leitungswasser in oberen Etagen von Wohnhäusern und einigen Gebieten, wo die Wasserversorgung am schwierigsten ist, wurde knapp. Einige Brunnen wurden trockengelegt.

Zu wenig Reserven

ACEA-Präsident, Paolo Saccani, hatte vergangene Woche davor gewarnt, dass es zu wenig Reserven gebe, um den Bedarf der Drei-Millionen-Stadt im September zu decken. Diese Lage sei einerseits der schweren Dürre, andererseits auch dem Verbot der regionalen Behörden zuzuschreiben, Wasser aus dem nördlich von Rom gelegenen Bracciano-See zu pumpen.

Das Verbot, das von ACEA kritisiert wird, trat am vergangenen Freitag in Kraft. In diesem Jahr liege die Regenmenge um 50 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die jüngsten Niederschläge entschärften die Lage nun ein wenig.

(sda/mbü/gku)

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