Nach dem schweren Erdbeben in Ecuador ist die Zahl der Toten auf mindestens 233 gestiegen. Präsident Rafael Correa teilte die neue Zahl am Sonntag via Twitter mit und erklärte zugleich, derzeit konzentriere sich alles auf die Rettung von Verschütteten. Den Behörden zufolge werden zahlreiche Menschen noch unter Trümmern vermisst. Die Regierung sprach vom schlimmsten Beben im Land seit 1979. Damals waren 600 Menschen getötet und 20'000 verletzt worden.

Nach den Erdstössen der Stärke 7,8 war eine Tsunami-Warnung für Ecuador und das Nachbarland Peru ausgegeben worden. Die Behörden riefen die Bewohner der Küstengebiete Ecuadors auf, diese zu verlassen. Die Regierung mobilisierte 13'500 Soldaten und Polizisten, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten.

(reuters/me)

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