Der durch einen Erdrutsch aufgestaute Bergfluss in Nepal hält die Menschen weiter in Atem. Der Wasserspiegel des neu entstandenen Sees sei bis Montag aber um etwa 15 Zentimeter gefallen, sagte Jhanka Dhakal, Chef des nationalen Notfallzentrums, der Nachrichtenagentur dpa.

TV-Bilder zeigten, wie Helfer versuchten, den Hunderte Meter breiten Erdwall mit Schaufeln abzutragen, um das Wasser kontrolliert abfliessen zu lassen. Bislang wurden nach offiziellen Angaben 23 Leichen aus den Schlammmassen geborgen.

150 Menschen vermisst

 Überlebende sagten örtlichen Medien, noch etwa 150 Menschen würden vermisst. Aus Furcht vor einem Dammbruch brachten die Behörden im Nachbarland Indien mittlerweile 65'000 Menschen in Sicherheit.

(sda/lur/me)