Rückschlag für die russische Raumfahrt.  Kurz nach dem Start der Mission einer Rakete vom Typ Proton M gab es Probleme. Das Fluggerät gilt als verloren. Offenbar tarten die Schwiergkeiten in der dritten Zündstufe auf. Ob es in der dünn besiedelten Region Tschita im Süden Sibiriens Schäden durch den Absturz gab, war zunächst unklar. Die Rakete mit dem Satelliten war vom Weltraumbahnhof Baikonur in der zentralasiatischen Republik Kasachstan gestartet.

Kurz zuvor war auch ein Manöver zum Anheben der Internationalen Raumstation ISS gescheitert, weil ein Motor nicht bereit gewesen war. Mit der Proton-M gab es bereits diverse Unfälle. So stürzte ein Exemplar vor einem jahr auch nach einem Problem in der dritten Stufe ab.

(sda/se)