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Kolumbien
Ex-Auftragskiller des Medellín-Kartells ausgeraubt

So berichtet «El Colombiano»: «Popeye» wurde überfallen. Screenshot

Er ist verantwortlich für den Tod von Hunderten, wenn nicht Tausenden Menschen: Jetzt wurde ein ehemaliger Auftragskiller von Drogenboss Pablo Escobar überfallen - und beschwert sich.

Veröffentlicht am 07.12.2016

Früher hat er im Auftrag von Kolumbiens Drogenboss Pablo Escobar viele Menschen umgebracht, nun ist er selbst Opfer eines Raubüberfalls geworden. Wie die Zeitung «El Colombiano» unter Verweis auf die Behörden berichtete, wurden dem 2014 nach 22 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassenen Jhon Jairo Velásquez alias «Popeye» eine teure Brille, ein Mobiltelefon und ein Armreif aus Gold gestohlen.

Er sei bei einem Einkaufszentrum in der Stadt Medellín in seinem Geländewagen von zwei Männern auf einem Motorrad zum Halten und zur Abgabe der Wertgegenstände gezwungen worden. Wie er selbst berichtete hatte, gab es vor einigen Monaten schon einen Überfallversuch.

Tausende Tötungen

An die Adresse von Bürgermeister Federico Gutiérrez mahnte er mehr Sicherheit an: «Medellín hat die grosse Gewaltwelle hinter sich gelassen. Aber Banden mit Motorrädern verüben Überfälle.» Der 54-Jährige hatte seine Täterschaft bei 250 Morden und die Anordnung von weiteren 3000 Tötungen des Medellín-Kartells gestanden. Escobar wurde 1993 getötet.

(sda/tno/gku)

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