Wegen eines falschen Bombenalarms auf der Bahnlinie zwischen Le Locle und dem Col des Roches im Kanton Neuenburg war der Zugverkehr am Dienstagnachmittag während fast drei Stunden unterbrochen. Ursprung war ein verdächtiger schwarzer Koffer.

Diesen hatten Grenzwächter gegen 16.15 Uhr in einem Zug der französischen Bahngesellschaft SNCF entdeckt, der von Besançon in Frankreich ins neuenburgische La Chaux-de-Fonds unterwegs war. Das sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Neuenburg auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Vorsorgliche Sprengung

Der Zug wurde deshalb beim Col des Roches angehalten, und die Fahrgäste wurden evakuiert. Zu diesem Zeitpunkt waren lediglich rund zehn Passagiere an Bord. Sie konnten mit einem Bus weiterreisen.

Ein Team von Spezialisten hat den Koffer schliesslich um 18.30 Uhr gesprengt – er enthielt lediglich Kleider. Gegen 19 Uhr wurde der Zugbetrieb wieder aufgenommen.

(sda/jfr)