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Kino
«Fifty Shades of Grey» avanciert zum Renner

Der Fessel-Film «Fifty Shades of Grey» bricht gleich am ersten Wochenende einen Besucherrekord: Fast 136'000 Personen haben den Streifen in der Schweiz gesehen.

Veröffentlicht am 16.02.2015

Die Erotikroman-Verfilmung «Fifty Shades of Grey» lässt weltweit die Kassen klingeln. Auch in der Schweiz feiert der Streifen einen grossen Erfolg: Mehr als jeder zweite Schweizer Kinobesucher sah sich am Wochenende den Film an.

Zwischen Donnerstag und Sonntag führten sich schweizweit 135'714 Zuschauerinnen und Zuschauer «Fifty Shades of Grey» zu Gemüte – trotz schlechter Kritiken für die Romanvorlage wie auch für die Verfilmung von Sam Taylor-Johnson. Zum Vergleich: Den Schweizer Erfolgsfilm «Der Goalie bin ig» sahen sich im gesamten letzten Jahr 138'500 Kinobesucher an, nur wenig mehr also.

Als Teil drei von «The Hunger Games» letzten November in den Schweizer Kinos startete, lockte er am ersten Wochenende 120'000 Zuschauer an und sorgte damit für den besten Filmstart des letzten Jahres. Somit bricht «Fifty Shades of Grey» schon zu Jahresbeginn in der Schweiz Rekorde. Gezeigt wurde der Film, der seine internationale Premiere am Mittwoch an der Berlinale feierte, schweizweit auf insgesamt 137 Leinwänden.

Ein Renner am Valentinstag

Auch in Nordamerika übertraf die Verfilmung von E.L. James' Erotikroman an ihrem Startwochenende alle Erwartungen: Etwa 85 Millionen Dollar spielte sie ein. Damit sei «Fifty Shades of Grey» der bestbesuchte Film der Geschichte an einem Valentinstag, berichtete der «Hollywood Reporter» am Montag.

Das Branchenblatt schrieb, die Universal Studios rechneten weltweit mit Auftakt-Einnahmen von mehr als 245 Millionen Dollar. Die Filmproduktion kostete lediglich 40 Millionen Dollar. Bereits die Roman-Trilogie verkaufte sich millionenfach und kurbelte den Verkauf von Sadomaso-Accessoires weltweit an. Die Romane wurden in 52 Sprachen übersetzt.

Eher Hollywood-Romanze denn Erotikthriller

Der Rekorde nicht genug: «Fifty Shades of Grey» sei «einer der 40 besten Starts aller Zeiten und vor allem der beste Start eines von einer Frau inszenierten Films», schrieb der deutsche Branchendienst «Blickpunkt Film».

In Deutschland schaffte der Film mit 1,39 Millionen Zuschauern den besten Kinostart seit dem James-Bond-Film «Skyfall», der Ende 2012 mit 1,9 Millionen Zuschauern angelaufen war. Auch in Österreich sicherte der Film sich mit 202'984 Besuchern einen Traumstart.

(sda/ise)

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