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«Fiscal Cliff»: Ein Wort macht Karriere

Die metaphorische Fiskalklippe könnte den USA zum Verhängnis werden. Der Springer im Bild dürfte sanfter gelandet sein.

Alle Welt redet davon, die US-Politiker haben sich deswegen gar die Sylvesternacht um die Ohren geschlagen: Jetzt wird die «Fiskalklippe» als Unwort des Jahres geadelt.

Veröffentlicht am 01.01.2013

Der Ausdruck «fiscal cliff» («Fiskalklippe») ist in den USA zum Unwort des Jahres 2012 gekürt worden. Dies gaben die Sprachhüter der Lake Superior State University in Michigan am Montag bekannt.

Insgesamt erhielten sie zehntausende Vorschläge, wobei «fiscal cliff» klar vorn lag. In einem Beitrag zu diesem «Unwort» schrieb ein Internetnutzer: «Da kriegt man Lust, wirklich jemanden über eine Klippe zu werfen».

Nach einem erbitterten Streit um das Budget beschlossen Republikaner und Demokraten im Sommer 2011 das sogenannte Budgetkontrollgesetz (Budget Control Act).

Dieses schrieb automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen für den Fall vor, dass bis zum 1. Januar 2013 keine Einigung zur Reduzierung des jährlichen Defizits erreicht wird. In diesem Zusammenhang steht die «Fiskalklippe», besonders bürgerte sich der Ausdruck vom drohenden «Sturz über die Fiskalklippe» ein.

(jev/sda)

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