Auf der indonesischen Insel Bali ist ein Flugzeug mit mehr als 130 Passagieren an Bord über die Landebahn hinausgeschossen. Die Maschine stürzte anschliessend ins Meer. Alle Passagiere haben das Unglück überlebt.

Ob es Verletzte gab, konnte der Beamte zunächst nicht sagen. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von sieben Passagieren offenbar indonesischer Herkunft, die ins Spital von Denpasar eingeliefert wurden. Sie schienen lediglich leichtere Verletzungen an Kopf und Gliedmassen erlitten zu haben. Die Nationalitäten der Passagiere an Bord waren zunächst unklar.

Wachstum zu Lasten der Sicherheit

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Bali ist ein beliebtes Touristenziel - jährlich reisen Millionen ausländische Besucher auf die Insel. Bei der am Samstag verunglückten Maschine handelte es sich nach Angaben des Verkehrsministeriums um ein Flugzeug der privaten indonesischen Gesellschaft Lion Air.

Die Fluglinie ist derzeit auf schnellem Wachstumskurs. Experten befürchteten bereits, dass dies möglicherweise zu Lasten der Sicherheit gehen könnte. Flüge der Gesellschaft in die EU, die USA und in die Schweiz sind verboten.

(rcv/sda)