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Versteigerung
Frankreich will mit Wein die leere Staatskasse tränken

Präsidialer Wein: Der edle Tropfen soll die Staatskasse Frankreichs füllen. (Bild: Keystone)

Rund 1200 Weinflaschen aus dem Keller des französischen Präsidentenpalastes sollen versteigert werden. Der finanzielle Überschuss der Veranstaltung soll in die leere französische Staatskasse fliessen.

Veröffentlicht am 30.05.2013

Rund 1200 Weinflaschen aus dem Keller des französischen Präsidentenpalastes werden am Donnerstagabend und Freitag in Paris versteigert. Mit der Versteigerung - einer Premiere in der Geschichte des Elysée-Palastes - sollen die Weinbestände erneuert werden. 

Es sollen preiswertere Weine nachgekauft werden, der mit der Versteigerung erzielte Überschuss soll in die klamme französische Staatskasse fliessen. Der Weinkeller des Elysée-Palasts zählt rund 12'000 Flaschen, darunter zahlreiche Spitzenweine. Bei der Versteigerung sollen die einzelnen Flaschen zwischen 20 und 2500 Euro einbringen. Angeboten werden Tropfen vor allem aus den Regionen Bordeaux und Bourgogne, es gibt aber auch Weine aus dem Elsass, dem Loire-Tal und dem Rhône-Tal.

Die älteste Flasche ist ein Château Latour aus dem Jahr 1936. Die Versteigerung beginnt am Donnerstag um 19.30 Uhr und wird am Freitag ab 14.00 Uhr fortgesetzt.

(muv/sda)

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