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Belgien
Franzose nach Diamantenraub ausgeliefert

Helvetic-Maschine in Brüssel: Hiermit sollten die Diamanten eigentlich Richtung Zürich fliegen. (Bild: Keystone)

Acht Männer stahlen im Februar auf dem Brüsseler Flughafen Diamanten im Wert von rund 38 Millionen Euro. Die Steine waren für Zürich bestimmt. Nun hat Frankreich einen Verdächtigen ausgeliefert.

Veröffentlicht am 06.07.2013

Ein der Mittäterschaft an einem spektakulären Diamantenraub auf dem Brüsseler Flughafen verdächtigter Franzose ist an Belgien ausgeliefert worden. Wie aus französischen Justizkreisen verlautete, wurde der 43-Jährige am Donnerstag den belgischen Grenzbeamten übergeben. Der Mann war mit europäischem Haftbefehl gesucht worden.

Nach Angaben der belgischen Behörden machte der wegen schweren Raubes und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung beschuldigte Franzose vor dem Untersuchungsrichter keine Aussage.

Acht schwer bewaffnete Männer hatten am 18. Februar mit zwei Autos den Zaun des Brüsseler Flughafens Zaventem durchbrochen und waren dann kurz vor dem geplanten Abflug der Maschine in die Schweiz aufs Rollfeld vorgedrungen.

Die Bande hatte es auf Rohdiamanten aus Antwerpen abgesehen, die gerade aus einem Werttransporter in einen Flieger nach Zürich verladen wurden. Ohne einen Schuss abzugeben oder jemanden zu verletzen, erbeuteten die Täter einen Teil der Ladung, rund 120 Päckchen mit Diamanten. Der Wert der Steine wurde auf rund 38 Millionen Euro geschätzt. Dutzende Verdächtige wurden festgenommen.

(tno/sda)

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