Mindestens fünf Schweizer sind am Donnerstagmorgen bei einem Helikopterabsturz im grenznahen Frankreich ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. An Bord befanden sich sechs Männer und eine Frau im Alter zwischen 45 und 63 Jahren.

Der Helikopter des Typs EC 130 (Eurocopter) war am frühen Morgen in Lausanne Richtung Montbéliard gestartet. Um 9.40 Uhr ging bei den französischen Behörden ein Notruf ein. Der Helikopter stürzte in der Gemeinde Bart in den Garten eines Einfamilienhauses. Der Absturzort befindet sich nur wenige hundert Meter neben der Landebahn des Flugplatzes von Montbéliard.

Fünf Todesopfer, zwei Schwerverletze

Wie die Präfektur Doubs (F) am Mittag mitteilte, muss mit mindestens fünf Todesopfern gerechnet werden. Eine schwer verletzte Person wurde ins Universitätsspital von Besançon geflogen, die zweite schwer verletzte Person wurde mit einem Helikopter der Rega in die Schweiz gebracht. Fünf Ärzte sowie 56 Feuerwehrleute sowie 19 Polizisten waren am Unfallort.

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Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen Flug privater Natur. Die siebenköpfige Gruppe hatte den Helikopter bei der Firma Heli-Lausanne gemietet. Der Pilot, der mit der Gruppe flog, gehörte jedoch nicht zum Unternehmen, wie Heli-Lausanne auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda zu einer Meldung von «20 minutes» sagte.

(sda/me/ama)