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Für Muslime endet die Fastenzeit

Gläubige in Moskau: Der Ramadan findet aktuell im Sommer statt. Keystone

Für Muslime beginnt bald wieder der normale Tagesrythmus: Der Fastenmonat Ramadan geht zu Ende. Dies wird mit einem grossen Fest gefeiert.

Veröffentlicht am 05.07.2016

Nach einem Monat Fasten geht für Muslime auf der ganzen Welt der Ramadan zu Ende. Mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) endet am Dienstagabend für rund 1,6 Milliarden Gläubige eine entbehrungsreiche Zeit. Viele Muslime haben zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichtet. Die im Koran verankerte Pflicht des Fastens gilt als eine der fünf Säulen des Islams.

Die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadans zeigen die Freude darüber, die Entbehrungen gemeistert zu haben. Eid al-Fitr zählt zu den höchsten Feiertagen der Muslime. In der Türkei begannen die Menschen bereits am Dienstag mit den Feierlichkeiten, was vor allem die Kinder freut. Sie bekommen Süssigkeiten geschenkt, weshalb das Fest in einigen Regionen auch als Zuckerfest bezeichnet wird.

Saudis feiern erst ab Mittwoch

Der Königshof in Saudi-Arabien teilte hingegen mit, dass der Dienstag der letzte Tag des Ramadan sei, die Gläubigen also erst ab Mittwoch feiern sollten. Das Ende des Ramadan wird von religiösen Gelehrten bestimmt und richtet sich nach der Sichtung des Neumondes und kann daher auch regional variieren.

In vielen Ländern wurde der Fastenmonat von Gewalt überschattet. In Syrien, Libyen, dem Irak und im Jemen herrschen teilweise schon Jahre andauernde Bürgerkriege. Zudem verübten Terroristen zahlreiche blutige Anschläge mit hunderten Toten, unter anderem in Bagdad, Istanbul und in Medina.

(sda/mbü)

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