Der Basler Pfarrer Paul Euler und seine Frau Margaretha ahnten kaum, dass ihr Sohn einmal als Genie betrachtet werden würde, den sie am 15. April 1707 bekamen. Leonhard Euler sollte aber später die Welt der Mathematik grundlegend verändern. Er ging zuerst ans Gymnasium am Basler Münsterplatz und nahm gleichzeitig Privatunterricht beim Theologen Johannes Burckhardt. Dort bekam er Freude an den Zahlen. 

Sein Talent wurde früh entdeckt. 1727 wurde der Schweizer Mathematiker Daniel Bernoulli auf ihn aufmerksam und berief ihn an die Uni St. Petersburg, wo er einen Lehrstuhl übernahm. Euler galt als Arbeitstier. Sein Werk umfasst über 800 Forschungsbeiträge. Er schrieb Lehrbücher zur Differential- und Integralrechnung, zu Mechanik, Akustik und Astronomie. Nach ihm ist heute die Eulersche Zahl benannt, der Basis des natürlichen Logarithmus'.

Von der Schweiz geehrt

Die Schweiz ehrte Euler 1976, als sie ihn für die damals neu herausgegebene Banknotenserie als Sujet für den Zehner-Schein auswählte. Google ehrt den Basler heute mit einer Abwandlung des eigenen Logos der Startseite der Suchmaschine, einem sogenannten Google Doodle - aktuell zu seinem Geburtstag.

(se/tno)

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