Der Grasshopper Club setzt sich gegen den FC Basel im Penaltyschiessen durch. Damit konnte der Meister FC Basel das Double 2013 nicht realisieren und musste dem momentan Zweitplatzierten den Vortritt lassen.

Nach vier verlorenen Finals sicherte sich das Team von Uli Forte im Berner Stade de Suisse erstmals seit 1994 wieder den Titel im nationalen K.o.-Wettbewerb. Die Hoppers gewannen das Penaltyschiessen, weil mit Fabian Frei (Latte) und Raul Bobadilla (ans Lattenkreuz) zwei Basler ihren Versuch vom Aluminium abprallen sahen.

Für GC verschoss einzig Michael Lang. Den entscheidenden Penalty für die Zürcher verwertete Milan Vilotic. Dass der Serbe doch noch traf, war irgendwie ausgleichende Gerechtigkeit. Denn der Innenverteidiger war einer der prägenden Figuren des 88. Endspiels um die Sandoz-Trophäe gewesen. Die Grasshoppers hätten den Cupfinal durchaus in der regulären Spielzeit zu ihren Gunsten entscheiden können. Torchancen, in Menge und Qualität, hatte sich GC mehr erarbeitet als der Leader der Super League.

Das 1:0 währte nur gerade vier Minuten, ehe Izet Hajrovic das Geschehen verdientermassen ausglich. Nach einem Abschluss von Michael Lang verwertete der Schweizer U21-Internationale den Abpraller zum 1:1. Basel hatte Glück, dass es die Partie überhaupt mit zehn Feldspielern beenden durfte.

Der ins Spiel gekommene Raul Bobadilla leistete sich eine Tätlichkeit gegen Moritz Bauer, die vom Schiedsrichter-Gespann - zum Glück für den Argentinier - nicht geahndet wurde. Bobadilla sah in der 113. Minute einen Schuss von Bürki in extremis abgewehrt. Es war der Matchball für Basel gewesen, nachdem kurz davor auf der Gegenseite Nassim Ben Khalifa im Strafraum gestoppt worden war.

(chb/sda)