Wer in Griechenland ein Haus kaufen will, kann dies im Monat günstig tun. Die Preise sind seit 2008 um 40 Prozent und mehr gefallen. Dies macht sich jetzt auch ein 31-jähriger kanadischer Marketing-Fachmann zu Nutzen, der die Show «Hellenic Home Hunting» produziert. Der griechischstämmige Kanadier, der laut dem «Wall Street Journal» nie in Griechenland gelebt hat, wehrt sich gegen den Vorwurf, dem Land die Würde zu nehmen.

Er und sein Team sind mit T-Shirts an der Arbeit, auf denen zu lesen ist: «Greece is not for sale, but its real estate is» – Griechenland ist nicht zu verkaufen, seine Immobilien durchaus.

Nur: Die Sendung ist nicht in Griechenland zu sehen. Die Dialoge werden auf Englisch geführt, die Sendung mit griechischen Untertiteln versehen.

Anfang des Monats lief die erste Folge auf dem griechischen Sender Antenna, der in Nordamerika, dem Grossteil Europas und in Australien zu empfangen ist.

Der kanadische Produzent der Show sieht im Projekt für sich eine Möglichkeit seinem Heimatland zu helfen, und gleichzeitig selbst gute Geschäfte zu machen.

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(tke/chb)