Die Zahl der Opfer der Hurrikans «Ingrid» und «Manuel» in Mexiko ist auf mindestens 123 gestiegen. Allein im am stärksten betroffenen Bundesstaat Guerrero im Südwesten des Landes seien 95 Menschen ums Leben gekommen, sagte Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong.

Über 100 weitere würden dort noch vermisst. Es handle sich lediglich um eine vorläufige Erhebung. Da es in grossen Teilen Mexikos noch immer stark regne, könne die Opferzahl weiter steigen, sagte Osorio Chong.

In der vergangenen Woche waren «Ingrid» und «Manuel» über den Westen und Osten des Landes hinweggezogen. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer, Häuser wurden unter Schlammmassen begraben und Strassen brachen weg. Fast 60'000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums sind 613'000 Hektar Ackerfläche «vollständig zerstört» worden. Dies entspricht rund drei Prozent der Landwirtschaftsfläche insgesamt.

(sda/vst/rcv)