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Warnung
«Irma» bedroht die Karibik - und vielleicht auch Florida

Bilder des Sturms: Am Samstag könnte «Irma» die US-Küste erreichen. Keystone

Der Hurrikan «Irma» nimmt immer bedrohlichere Ausmasse an. US-Behörden warnen vor möglicherweise katastrophalen Folgen des Sturms.

Veröffentlicht am 06.09.2017

Die US-Behörden haben eindringlich vor den «potenziell katastrophalen» Folgen des anrückenden Rekord-Hurrikans «Irma» gewarnt. Der Wirbelsturm bewegt sich mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde auf die Kleinen Antillen zu. «Irma» könne zu lebensgefährlichen Sturmböen und Regenfällen führen, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) am Dienstag. Es gab Warnungen der höchsten Stufe auch für die Dominikanische Republik und Puerto Rico heraus.

Der Gouverneur des US-Territoriums Puerto Rico, Ricardo Rossello, rief die 3,4 Millionen Einwohner auf, sich in Sicherheit zu bringen, etwa in einem der Hurrikan-Schutzräume. Davon gibt es auf der Insel 460. «Irma» befand sich am späten Dienstagnachmittag (23 Uhr Schweizer Zeit) etwa 210 Kilometer östlich von Antigua. Der Wirbelsturm der Kategorie 5 – die höchste Stufe – ist nach Angaben des NHC der stärkste Hurrikan, der jemals ausserhalb der Karibik und des Golfs von Mexiko verzeichnet wurde.

Am Samstag an der Südspitze von Florida

Experten können zwar nicht genau vorhersagen, welchen Weg er weiter nehmen wird. Allerdings wurde zunächst damit gerechnet, das er am Samstag die Südspitze von Florida erreichen dürfte.  Florida wie auch Puerto Rico haben den Notstand ausgerufen und bei der Regierung in Washington Hilfe angefordert. Zuletzt war die Küste von Texas von dem Hurrikan «Harvey» heimgesucht worden.

(sda/mbü)

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