Ein in Algerien entführter französischer Tourist soll sich angeblich in den Händen einer Splittergruppe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befinden. Die Gruppe drohte mit der Ermordung des Touristen.

Das Aussenministerium in Paris bestätigte die Entführung. Der 55-Jährige soll am Sonntag in einer bergigen Region bei Tizi Ouzou etwa 110 Kilometer östlich von Algier gekidnappt worden sein.

Luftangriffe stoppen

Später veröffentlichte eine Islamistengruppe im Internet ein Video, das angeblich den entführten Franzosen zeigt. Dieser sagt, er sei von einer Splittergruppe des Islamischen Staates (IS) namens Soldaten des Kalifats in Algerien verschleppt worden. Die Gruppe drohte mit der Ermordung ihrer Geisel binnen 24 Stunden, sollte Paris nicht seine Luftangriffe gegen den IS im Irak stoppen.

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Zuvor hatte es einen Aufruf des IS zum Mord an Menschen aus Ländern gegeben, die im Irak militärisch gegen die Miliz vorgehen. Frankreich fliegt an der Seite der USA Lufteinsätze gegen IS-Stellungen im Irak.

(sda/chb)