Island lässt ein Gebiet im Norden des rumorenden Vulkans Bardarbunga aus Sorge vor einem Ausbruch räumen. Die Fläche im Norden des unter einem Gletscher liegenden Vulkans könnte bei einer Eruption überflutet werden, teilte die Katastrophenschutz-Behörde am Dienstagabend mit. Deshalb müssten Park-Ranger und Touristen die kaum bewohnte Gegend verlassen.

Bereits am Montag hatten die Behörden wegen der erhöhten seismischen Aktivität des Vulkans vor Auswirkungen auf den europäischen Flugverkehr gewarnt. Eine mögliche Beeinträchtigung hängt Experten zufolge davon ab, wie hoch die Asche geschleudert wird und wie gross die Partikel sind.

Vulkanasche kann in Triebwerken grossen Schaden anrichten

Experten zufolge kann Vulkanasche in Flugzeugtriebwerken grossen Schaden anrichten und sogar zum Ausfall der Turbinen führen. Vor vier Jahren sperrten Behörden nach einem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull deshalb weite Teile des europäischen Luftraums für sechs Tage. Mehr als zehn Millionen Flugpassagiere waren damals betroffen. Der Schaden betrug 1,7 Milliarden Dollar.

(reuters/moh)

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